TEAMBUILDING-PROGRAMM

 


Zuerst gibt es eine ausführliche Einleitung von einer fachkundigen Trainerin. Danach werden verschiedene Beobachtungsaufgaben gestellt und ein erster Bezug zu den Tieren aufgebaut.

Nach dieser sanften Einführung geht es ans Parcours-Bauen: Den Teilnehmern stehen verschiedene Materialien für den Bau eines Parcours zur Verfügung, gemeinsam wird alles konstruiert. Es ist wichtig, dass dabei auch an die Tiere gedacht wird. Ist es für die Ziegen möglich, die gebauten Hindernisse zu überwinden? Währenddessen werden alle Handgriffe neugierig von den Ziegen beäugt.

Anschließend wird eine Ziege von jedem Gast ausgewählt und das Anlegen und Führen der Leine geübt. Vielfach spiegelt sich der Charakter des Tieres in der jeweils führenden Person wider - eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Ziegen sind sehr charaktervolle individuelle Tiere, die sich zu nichts zwingen lassen, sondern ihre eigene Idee haben. Diese gilt es, mit der eigenen Vorstellung zu vereinen.
Nun wird der Parcours zusammen mit den Tieren gemeistert und danach reflektiert. Was passiert, wenn ich nicht genügend oder gar zu viel Lob/Leckerli einsetze? Was, wenn zu viel Druck gemacht wird? Kann ich "meine" Ziege durch den Parcours auch ohne verbale Kommunikation, nur mit Körpersprache leiten?

Während der Pause gibt es Gelegenheit einen kleinen Snack oder Kaffee einzunehmen.

Danach geht es zusammen mit den Ziegen von der Wiese in den Wald auf eine Ziegenwanderung ohne Leinen. Dabei kann noch einmal genau beobachtet werden, wie eine Herde als Ganzes agieren muss, um alle Teilnehmer beisammen zu halten und zu einem gemeinsamen Ziel zu bringen. Ziegen sind von Natur aus Fluchttiere. Dadurch eignen sie sich sehr gut, um ein achtsames, entspanntes Auftreten zu üben, um die Herde anzuführen. 

Den Abschluss bilden noch ein paar Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen auf der Wiese mitten unter den Ziegen, um letzten Stress abzubauen und vollends zu entschleunigen.