Meine Ausbildungen:


Bereich Schule und Kinder

  • Bachelorstudien Volks- und Sonderschullehrerin
  • Qualifizierte Raterin für die Bildungsstandards "Deutsch 4. Klasse"
  • Certificate "Teaching English to Primary Children"
  • Mitwirkung bei zahlreichen Kinder- und Feriencamps (u.a. Forschertage in Perchtoldsdorf, Kids in Motion)


Bereich Bewegung

  • Diplom Bewegungs- und Tanzpädagogin
  • Diplom Bewegtes Lernen
  • Zert. Bewegungstrainerin für Senioren

 

Bereich Natur und Tiere

  • HAUP Diplom Umweltpädagogik i.A.
  • MNA Diplom Tier- und Naturgestützte Interventionen
  • Fortbildung "Tierisch stark - was Kinder von und mit Tieren lernen können"
  • Fortbildung "Meerschweinchen in der TGI"
  • Fortbildung "Tiergestützte Gewaltprävention"


Warum arbeite ich gerade mit Ziegen?

Eine Stunde bei den Ziegen ersetzt für mich beinahe eine Einheit beim Psychiater...

Wer einmal erlebt hat, wie eine Herde Ziegen einem freiwillig, ohne Leinen, durch den Wald folgt und einem vertraut, der gewinnt mit Sicherheit an Selbstwertgefühl. Mein erstes Ziegentrekking, das ich zu Beginn meiner Ausbildung zur Trainerin der ÖGTT (Österr. Gesellschaft für Tiergestützte Therapie) miterleben durfte, hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt und berührt.

Auch Menschen mit Beeinträchtigungen profitieren von diesen liebenswerten Tieren, die so viel Lebensfreude ausstrahlen. Unsere weiche Kaschmirziegenmix-Dame Snow ist besonders dafür geeignet, zB. autistische Menschen dazu zu animieren, mit Tieren in Kontakt zu treten.

Ziegen sind in der Lage durch ihre soziale Art unsere Gemütslage perfekt zu spiegeln und haben einen besonders hohen Motivationscharakter. Ressourcen und Fertigkeiten können deshalb durch Tierkontakte gezielt gefördert werden. Daneben bringen Tiere einfach auch viel Freude und Entspannung in den Alltag und tragen nachweislich zur Lebensqualität von uns Menschen bei.

"Die Ziege ist nicht durch ihre Hörner stark, sondern durch ihren Charakter."

BOCKig? ZICKig?
Von wegen!

Wie kam ich zur MECKEREI?

 

Als Mutter von drei Wildlingen, und selbst sehr naturverbunden, suchte ich nach einer Möglichkeit, wie ich meine Kinder mehr ins Freie bekommen könnte. Spazierengehen als alleiniger Zweck war dabei natürlich kein Anreiz!

Aber wenn etwas meine Kinder immer aus dem Haus lockte, dann waren es Tiere. Nach meinem ersten Modul zur Ausbildung als zertifizierte Trainerin für Tier- und Naturgestützte Interventionen, wo ich mein erstes Ziegentrekking miterleben durfte, war meine Liebe zu den Ziegen vollends entbrannt! Das musste ich unbedingt auch Anderen näher bringen und auch meine Kinder davon profitieren lassen!

Ziegen kann man nicht einfach so wie zB. Familienhunde bei einem Züchter kaufen, der Wert auf menschenfreundliche Eigenschaften der Elterntiere legt. Gerade bei Nutztieren werden normalerweise andere Eigenschaften, wie Milchleistung oder Rassemerkmale, heraus gezüchtet.

Da mir für die MECKEREI aber wichtig war, dass sich die Ziegen am Menschen orientieren und verträglich sind, stammen unsere Tiere von einem Therapiebauernhof, der seine Tiere eigens nach diesen friedlichen Eigenschaften züchtet und ausbildet. In der MECKEREI ist die Begegnung zwischen Mensch und Tier an sich von Interesse und ebenso die Förderung der angeborenen Naturverbundenheit des Menschen (Biophilie-Effekt).

Die sogenannte BIOPHILIE-HYPOTHESE besagt, dass der Mensch eine evolutionsbiologische Verbindung zur Natur hat, die für sein Wohlbefinden erheblich ausschlaggebend ist.
Wer als Mensch die Natur aufmerksam beobachtete und schätzen lernte, hatte von jeher einen Überlebensvorteil. Auch ist heute bewiesen, dass das bloße Betrachten von schönen Landschaften, Gärten und Bäumen stressabbauend und beruhigend wirkt. Die Freude am Kontakt mit Tieren und das Erlebnis mitten in der Natur stehen bei der tiergestützen Intervention im Vordergrund, frei von alltäglichen Erwartungen und Druck.